16 aktive Helferinnen und Helfer / über 2.800 ehrenamtliche Stunden
Bereitschaftsversammlung des DRK-Hohenwettersbach
2020 ist ein besonders Jahr! Dennoch leisteten die 16 aktiven Helferinnen und Helfer über 2.800 ehrenamtliche Stunden. Die Notfallhilfe rückte zu 79 Notfalleinsätzen aus!
Am Mittwoch, 16.12.2020 fand die Bereitschaftsversammlung der Sanitätsbereitschaft des DRK-Ortsverein Hohenwettersbach statt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und des zweiten Lockdowns fand die Versammlung in digitalem Format statt.
Nach Feststellung der Formalitäten und Beschlussfähigkeit berichtete Bereitschaftsleiter Andreas Trenkle über das abgelaufene Berichtsjahr 2020.
Das zurückliegende Jahr war für den Ortsverein Hohenwettersbach erneut ein Jahr mit vielen weiteren positiven Entwicklungen, der Sicherstellung und Werterhaltung von ehrenamtlichen Aufgaben. Besonderheiten des letzten Jahres war der Baubeginn der DRK-Garagen und die dynamische Lage um Covid-19. Auch die Pandemie hat das Vereinsleben des Ortsvereins und der Bereitschaft verändert und geprägt. „Vom einen auf den anderen Tag mussten wir uns irgendwie neu erfinden, Bewährtes hinterfragen, neue Lösungen finden und neue Ideen entwickeln. Aber es ist uns wirklich sehr gut aber auch nachhaltig gelungen!“, so Andreas Trenkle. Ein besonderes Augenmerk lag auf der zusätzlichen Schutz- und Hygieneausbildung der 16 aktiven Helferinnen und Helfer.
Trotz der zeitweisen Außerdienststellung der Notfallhilfe war diese stark gefordert, prozentual lag die Alarmierung gleich den Vorjahren. Insgesamt konnten 79 Notfallhilfeeinsätze bedient werden. Mehrmals wurde die „SEG“ Schnelleinsatzgruppe Bergdörfer (die Bereitschaften aller drei Ortsvereine der Bergdörfer) zu Brandeinsätzen in die Höhenstadtteile gerufen.
Neben vielen fundierten und regelmäßigen Fachausbildungen aller Helfer (teilweise auch digital via Onlinekonferenz) wurde die Fieberambulanz Karlsruhe und die Covid-Abstrichstelle in Bruchsal durch regelmäßige Fachhelfereinsätze unterstützt. Eine weitere Unterstützung kam dem Rettungsdienstbereich Karlsruhe zu, hier leisteten die Rettungssanitäter der Bereitschaft an etlichen Tagen eine Ausfallreserve und kamen als verantwortliche Besatzung eines Rettungswagens zum Einsatz.
Weitere Höhepunkte der Bereitschaft waren die Praktika des Notfallhilfeteams im Rettungsdienst (Praktikant auf einem Rettungswagen), die Sankt-Martin-Aktion in Hohenwettersbach, der Tannenbaumverkauf auf dem „Alten Festplatz“, die Ausgabe von Mund- und Nasenschutzmasken (zusammen mit der Ortsverwaltung) und der durch die Pandemie entstandene Einkaufservice sowie zwei Sanitätswachdienste. Seit Beginn der Pandemie sind 10 Helferinnen und Helfer für Covid-Unterstützungseinsätze auf Kreisebene einsatzbereit.
Andreas Trenkle dankte allen Helferinnen und Helfern, deren Familien, Gönnern und Sponsoren für Ihre Unterstützung und das Engagement im zurückliegenden Jahr. „Gerade in dieser besonderen Zeit kann man sich sehr glücklich schätzen, verlässliche ehrenamtlichen Helfer aber auch Sponsoren zu haben.“, so Andreas Trenkle weiter. Bisher wurden im Jahr 2020 über 2.800 ehrenamtliche Stunden geleistet!
Zur Fahrzeug- und Gerätewartin der Bereitschaft wurde Luisa Lust offiziell ernannt, welche dieses Amt seit Mitte des Jahres schon innehat.
Für weitere vier Jahre als Bereitschafsleiter wurde Andreas Trenkle wiedergewählt. Als stellvertretende Bereitschaftsleiterin wurden Melanie Müller gewählt und folgt so auf Frank Trenkle, welcher für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand.
Felix Heil (stellv. Kreisbereitschaftsleiter Karlsruhe-Stadt) überbrachte die besten Wünsche des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe e.V. und bedankte sich für das wahnsinnige Engagement der Helferinnen und Helfer im Höhenstadtteil.
Autor:Frank Trenkle aus Karlsruhe |
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