235 neue Bäume: Friesenheim, Gartenstadt und Ruchheim werden grüner

Foto: Sonja Birkelbach/stock.adobe.com

Ludwigshafen. Bis ins Frühjahr 2025 werden in Ludwigshafen 235 neue Bäume gepflanzt. Die Maßnahme fällt unter das KIPKI-Förderprogramm. Geplant sind dabei Standorte in Friesenheim mit 100, Gartenstadt mit 80 und Ruchheim mit 55 Bäumen.

Es handelt sich um eine zusätzliche Maßnahme, die über die jährlichen Neupflanzungen hinausgeht. Bei der Baumauswahl hat sich der Bereich Umwelt und Klima an Baumarten orientiert, die für innerstädtische Bedingungen geeignet sind, also auch gut mit künftiger Dürre und Hitze im Sommer klarkommen. Dazu zählen etwa amerikanische Ahornarten, die Hopfenbuche, die Silberlinde, der Lederhülsenbaum, aber auch häufiger verwendete Arten wie der Amberbaum oder die Felsenbirne. Vereinzelt werden die Ungarische Eiche, Scharlacheiche oder die Zerreiche, für einen intensiven Blühaspekt im zeitigen Frühjahr außerdem verschiedene Japanische Zierkirschen gepflanzt.

Nach der Pflanzung wird die beauftragte Garten- und Landschaftsbaufirma noch für die folgenden drei Jahre eine Fertigstellungs- und Entwicklungspflege übernehmen, um das Anwachsen der jungen Bäume zu gewährleisten. Damit ist ein mehrmonatiger Planungsprozess abgeschlossen, der eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Baumquartiere, die Auswahl der neuen Bäume und abschließend die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen umfasst.

"Mit Blick auf den Klimawandel müssen wir uns gerade in den Sommermonaten in den Städten zunehmend auf belastende Wetterphänomene einstellen und frühzeitig unterschiedliche Maßnahmen ergreifen. Dabei leisten Grünflächen und Bäume einen enorm wichtigen Beitrag, denn sie tragen bekanntermaßen zur Kühlung und Verbesserung der Luftqualität bei. Mit der Auswahl von Arten, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen, planen wir außerdem langfristig und verhindern, frisch gepflanzte Bäume bald wieder zu verlieren", so Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt.

Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) stehen 7,5 Millionen Euro bereit, die in 17 Projekte für den Klimaschutz fließen können. Die Fördergelder, mit denen Maßnahmen zu 100 Prozent finanziert werden können, dürfen hauptsächlich für den Klimaschutz und maximal zu 25 Prozent für Klimaanpassung eingesetzt werden. jg/red

Autor:

Julia Glöckner aus Ludwigshafen

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