Stadt unterstützt bei Terminvergabe und mit lokalem Fahrdienst
Impf-Hürden sollen niedrig sein

Das Impfzentrum befindet sich im ersten Stock des Telekom-Hochhauses in Neustadt in der Speyerdorfer Straße Ecke Chemnitzer Straße.  Foto: ps
  • Das Impfzentrum befindet sich im ersten Stock des Telekom-Hochhauses in Neustadt in der Speyerdorfer Straße Ecke Chemnitzer Straße. Foto: ps
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Neustadt. Der wichtigste Weg, um aus der Pandemie herauszukommen, ist das Impfen. „Wir wollen als Stadt alles tun, um die Hürden so niedrig wie möglich zu halten und entwickeln unser Impfzentrum stetig weiter“, so Oberbürgermeister Marc Weigel.

Grundsätzlich gilt: Wer sich (in seiner entsprechenden Prioritäten-Gruppe) impfen lassen will, sollte schnell und unkompliziert einen Termin erhalten. Insbesondere Seniorinnen und Senioren benötigen oftmals Hilfestellungen bei der Terminvereinbarung.
Um dies zu gewährleisten bietet die Stadt Neustadt an der Weinstraße seit Montag, 25. Januar, mit rund 14 Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern hilfsbedürftigen Bürgerinnen und Bürgern, die mit der Online-Terminvereinbarung im Landessystem nicht zurechtkommen, telefonische Unterstützung an.
Das Bürgertelefon ist von Montag bis Freitag, 8.30 bis 16 Uhr unter der Nummer 06321 855-1891 erreichbar.
Mit diesem Angebot unterstützt die Verwaltung auch die Gemeindeschwester Plus. Sie hilft seit der vergangenen Woche beispielsweise beim Ausfüllen von Formularen und bei der onlinebasierten Eingabe von Daten. Die Neustadter Gemeindeschwestern Plus, Frau Stephanie Rößler, ist unter 06321 855-1418 erreichbar.
Gesorgt wird künftig auch dafür, dass alle, die Hilfe benötigen, bequem zum Impfzentrum gebracht werden und auch zurückkommen. Deshalb wird ab Montag, 25. Januar, zusätzlich ein städtischer Fahrdienst zum Impfzentrum angeboten. Wer eine kostenlose Hin- und/oder Rückfahrt benötigt, kann diese per Mail (fahrdienst.corona@neustadt.eu) oder über das Bürgertelefon (06321 855-1891) anmelden.
Aktuell sorgt die Verfügbarkeit des Impfstoffes zu Problemen bei der Terminvergabe. In ganz Rheinland-Pfalz werden bis zum 15. Februar ca. 30.000 Impfdosen weniger ausgeliefert als geplant. Für die Zeit nach dem 15. Februar liegen aktuell noch keine Informationen zu weiteren Lieferungen vor. Die geringere Bereitstellung der Impfdosen hat zur Folge, dass alle vereinbarten Termine für die Erstimpfung ab dem 27. Januar drei Wochen nach hinten verschoben werden müssen. Das Land hat zugesagt, dass alle betroffene Bürgerinnen und Bürger einen neuen Termin mitgeteilt bekommen. Die Informationen erfolgen per Brief und per Mail, sofern die Mailadresse vorliegt. Die Zweitimpfung für bereits geimpfte Personen ist in Neustadt an der Weinstraße sichergestellt. Diese können wie terminiert durchgeführt werden.
Mit der zusätzlichen Unterstützung möchte die Stadt Neustadt an der Weinstraße allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sie bei ihrer Terminvereinbarung weiterhin zu unterstützen und sie über die aktuellen Abläufe zu informieren. „Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger eine Ansprechperson haben, an die sie ihre Fragen richten können“, betont Oberbürgermeister Marc Weigel.
Insgesamt konnten bisher in vier Neustadter Betreuungseinrichtungen rund 530 Personen durch mobile Impfteams und im Impfzentrum bereits über 1200 Menschen gegen Covid-19 geimpft werden.
Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern von Neustadt, Haßloch und den Verbandsgemeinden Deidesheim und Lambrecht können sich seit kurzem auch die Impflinge aus der VG Maikammer im Landesimpfzentrum der Stadt Neustadt an der Weinstraße impfen lassen.
Ab kommender Woche sollen außerdem Schnelltests für Besucherinnen und Besucher von Neustadter Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Testzentrum in der Speyerdorferstraße angeboten werden. Diesbezüglich finden derzeit Abstimmungsgespräche zwischen dem Stadtverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und dem Marienhaus Klinikum Hetzelstift statt. bev/ps

Autor:

Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße

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