Gelungener Auftakt des MINT-Netzwerkes für Kindertagesstätten
Kinder für Naturwissenschaft begeistern

Als besondere Aufmerksamkeit und Dank für ihr Kommen bekamen alle Teilnehmenden einen Materialkoffer mit einem Farbenexperiment ausgehändigt.  Foto. ps
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Neustadt. Am Montag, 28. Oktober fand in lockerer Atmosphäre der Auftakt zum Neustadter Netzwerk für Kindertagesstätten statt. Fast alle Neustadter Kitas sind der Einladung der Stiftung Pfalzmetall gefolgt und informierten sich über deren Workshop-Angebote im MINT-Bereich.

Wie Felix Mayer, der Geschäftsführer der Stiftung Pfalzmetall in seiner Begrüßung betonte, sind „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zentrale Bildungsbereiche“. Deshalb fördert die Stiftung zahlreiche Workshops für Erzieherinnen und Erzieher, um die Kinder frühzeitig spielerisch dafür zu begeistern. Darüber hinaus liegt es der Stiftung am Herzen, den lokalen und vertrauensvollen Erfahrungsaustausch des Fachpersonals zu fördern.
Im Anschluss informierten die Referentinnen Jelena Wagner und Christa Schwab über die aktuellen Forschungserkenntnisse aus Erziehungswissenschaft, Entwicklungspsychologie und Hirnforschung. Es ist erwiesen, dass Kinder Wissenschaftler sind – von Anfang an.
Sie erforschen ihre Umwelt in jedem Alter, machen sich Gedanken über das, was sie beobachten und gleichen ständig ihre Erfahrungen mit der Realität ab. Erwachsene können dabei helfen, naturwissenschaftliches Denken der Kinder zu entwickeln und regelmäßig zu üben. Hierfür steht dem Erzieherpersonal ein großes Portfolio an Vorschlägen für Experimentierstationen zur Verfügung.
Einige hiervon waren beim Auftakttreffen aufgebaut, so dass die teilnehmenden Kitaleitungen und Erzieherinnen sie direkt selbst mit großem Spaß ausprobieren konnten. Gute Stimmung kam besonders bei den Experimenten zum Fliegen und zu Klang und Schall auf. So mussten mit einem Fön verschieden große und schwere Bälle in der Schwebe gehalten oder durch Hineinsprechen in eine Dose die Reiskörner auf dem Deckel zum Tanzen gebracht werden.
In einer gemeinsamen Abschlussrunde zeigten sich die Erzieherinnen und Erzieher sehr begeistert und motiviert, die erlebten Stationen auch in der eigenen Kita nachzustellen. Dies ist mit haushaltsüblichen Materialen ohne großen Aufwand umzusetzen. Hierin liegt das Erfolgsrezept dieser Experimente. Auch das weitere Kitapersonal hat die Möglichkeit, sie bei den regelmäßig stattfindenden kostenlosen Workshops der Stiftung Pfalzmetall kennenzulernen.
Als besondere Aufmerksamkeit und Dank für ihr Kommen bekamen alle Teilnehmenden einen Materialkoffer mit einem Farbenexperiment ausgehändigt, das sogar schon die Unter-Dreijährigen ausprobieren können.
Insgesamt war die gemeinsam vom städtischen Bildungsbüro und der Fachberatung der Abteilung Kinderbetreuung initiierte Veranstaltung ein erfolgreicher Auftakt für die weitere regionale Netzwerkarbeit in Neustadt. Das nächste Treffen findet im März 2020 statt. cd/ps

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Autor:

Christiane Diehl aus Neustadt/Weinstraße

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