Von der Pfalz in die Antarktis
Ausstellungseröffnung mit Überraschungsgast im Museum

Thomas Hoffmann war am Ende der Ausstellungseröffnung live vor der Neumayer-Station in der Antarktis zu sehen und zu hören. | Foto: Stefan Layes
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Ramstein-Miesenbach. Am Donnerstagabend, 23. November, eröffnete das Museum im Westrich seine neue Sonderausstellung „Eisige Ewigkeit? Die Vergänglichkeit und Schönheit von Eis und Schnee“.

Helene Hoffmann, die sich als promovierte Umweltphysikerin mit der klimatischen Entwicklung der Erde und deren Auswirkungen auf das Eis an den Polkappen beschäftigt, führte die zahlreichen Gäste des Museums in die Ausstellung ein. Zusammen mit ihrem Mann Thomas war die aus Schrollbach stammende Wissenschaftlerin in den Polregionen unterwegs und sammelte dort unter anderem Schneeflocken und Eisformationen, die in konservierter Form nun in der Ausstellung des Museums zu bestaunen sind. Sie berichtete von den gemeinsamen Erlebnissen rund um die Neumayer-Station III in der Antarktis und wie die Ausstellung und die darin gezeigten Installationen entstanden sind.

Für den Förderkreis Heimatmuseum gab Thomas Christmann einen kurzen historischen Abriss der Erforschung des antarktischen Südens und einiger wichtiger Protagonisten, allen voran Georg von Neumayer. Dem gebürtigen Pfälzer und Namensgeber der deutschen Forschungsstation widmet die Ausstellung einen eigenen Bereich, wofür Christmann ausdrücklich Daniela Neumayer-Hübner dankte, die mit ihren Leihgaben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat.

Bürgermeister Ralf Hechler betonte die Aktualität des Themas im Zusammenhang mit den Fragen unserer Zeit und dankte allen Beteiligten, insbesondere auch Michael Schulz von der hauseigenen IT-Abteilung, der das Museumsteam bei der Umsetzung der großen Überraschung des Abends unterstützte:
Denn zum Abschluss der Eröffnung wartete Museumsleiter Mario Aulenbacher mit einer Live-Schaltung in die Antarktis auf. Plötzlich war auf der großen Leinwand ein Bild der Neumayer-Station III zu sehen. Davor stand Thomas Hoffmann im typischen roten Polaranzug und begrüßte die Anwesenden. Im Anschluss daran entfaltete sich eine lebhafte Unterhaltung zwischen Hoffmann und dem Publikum, bei dem der technische Leiter der Station allerhand Fragen beantworten konnte.

Die Ausstellung „Eisige Ewigkeit?“ ist während der Öffnungszeiten des Museums (Mi & So, 14-17 Uhr) bis zum 31. März 2024 zu sehen.

Thomas Hoffmann war am Ende der Ausstellungseröffnung live vor der Neumayer-Station in der Antarktis zu sehen und zu hören. | Foto: Stefan Layes
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Bild vor Eiskristallen (v.l.): Bürgermeister Ralf Hechler, Helene Hoffmann, Museumsleiter Mario Aulenbacher, Daniele Neumayer-Hübner und Thomas Christmann vom Förderkreis Heimatmuseum. | Foto: Stefan Layes
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Autor:

Stefan Layes aus Ramstein-Miesenbach

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