Gruppe für trauernde Kinder und Jugendliche
Was tun bei Trauer?
Kirchheimbolanden. „Ich fange an zu weinen, aber ich fühle mich sofort besser, wenn ich etwas Leckeres esse wie Schokolade oder einen Keks.“ „Wenn ich traurig bin, möchte ich mit niemandem sprechen oder spielen. Ich will einfach nur alleine sein.“ „Ich streichle meine Katze“ „Ich frage meine Mutter um Rat.“ Das sind einige der Antworten, die Kinder und Jugendliche aus SOS-Kinderdörfern weltweit auf die Frage gegeben haben: „Was machst du, wenn du traurig bist?“ So verschieden sie sind, so unterschiedlich sind ihre Reaktionen.
Traurigkeit kann ganz unterschiedliche Anlässe haben. Ein „kleiner“ Kummer, der schnell vorbei ist, ein Ereignis, das das ganze Leben auf den Kopf stellt, wie der Tod eines nahen Angehörigen, eines Freundes oder gar eines Elternteils. Jeder Mensch trauert auf seine Weise, und das kann ganz unterschiedlich aussehen.
In dieser Situation tut es gut, andere kennenzulernen, die etwas Ähnliches erlebt haben. Der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Donnersberg-Ost unterstützt Kinder und Jugendliche, die einen nahen Angehörigen verloren haben, dabei, den eigenen Gefühlen auf die Spur zu kommen. Im Miteinander in einer Gruppe von Gleichaltrigen machen die Kinder und Jugendlichen die Erfahrung, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Es gibt Menschen, die sie begleiten und unterstützen. Das nächste Gruppentreffen findet am Freitag, 13. März, von 17.30 bis 19.30 Uhr, statt. Die Trauerbegleiterinnen führen ein Vorgespräch mit dem Kind/dem Jugendlichen und den Angehörigen.baj/ps
Weitere Informationen:
Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Donnersberg-Ost, Telefon: 06352 7059714, E-Mail-Adresse: ahpb-donnersberg@diakonissen.de
Kontakt Trauerbegleiterinnen: 06352 750883 (Birgit Rummer) und 0170 9664434 (Christiane Rubner-Schmidt)
Autor:Jessica Bader aus Mannheim |
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