Jubel um die Neuen, Denkzettel für die Alten - Das „Team Merk“ setzt sich bei der Wahl zum Aufsichtsrat des FCK souverän durch

Dr. Markus Merk atmete tief durch, als die erste Anspannung nach dem Wahlergebnis von ihm abfiel | Foto: Jens Vollmer
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  • Dr. Markus Merk atmete tief durch, als die erste Anspannung nach dem Wahlergebnis von ihm abfiel
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FCK. Die befürchtete Schlammschlacht auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern ist ausgeblieben. Der FCK hat einen bis auf Fritz Fuchs neuen Aufsichtsrat mit vier Mitgliedern des „Teams Merk“, Einige Mitglieder der bisherigen Vereinsführung erhielten zwar deftige Denkzettel in Form einer Nichtentlastung, doch unter die Gürtellinie ging es zu keiner Zeit.

von Ralf Vester

Lang anhaltender Jubel brandete unter den mehr als 1.700 Mitgliedern auf, als das Wahlergebnis für den Aufsichtsrat feststand. Erwartungsgemäß schafften vier der fünf Mitglieder der Gruppe um den ehemaligen Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk den Einzug. Fritz Fuchs beharrte darauf, seinen Platz im Rat bis zu den Neuwahlen auf der JHV 2020 zu behalten. Markus Merk vereinigte mit 1.545 die mit Abstand meisten Stimmen auf sich. Es folgten Martin Weimer (1.194), Prof. Dr. Jörg E. Wilhelm (1.190) und Rainer Keßler (1.041). Die Nachrücker sind Martin Wagner (878), Christian Bettinger (554) und Wolfgang Rotberg (122). In der Vorstellungsrunde hatte es erfrischende Reden wie die des jungen Finanzexperten Christian Bettinger, aber auch kernige Worte für die alte Führungsriege wie die von Prof. Dr. Jörg E. Wilhelm gegeben. Markus Merk erhielt stehende Ovationen für seine flammende Bewerbungsrede.

Auf der anderen Seite gab es kräftige Watschn für weite Teile der bisherigen Vereinsführung. Die in die Kritik geratenen ehemaligen Aufsichtsräte Patrick Banf und Jochen Grotepaß sowie der Vorstandsvorsitzende des FCK, Wilfried de Buhr, legten zunächst ihre Sicht der Dinge auf das von Unruhen geprägte Jahr 2019 dar. Offensichtlich schenkten die Mitglieder jedoch den leidenschaftlich vorgetragenen Gegenreden wie denen von Ex-Aufsichtsratschef Michael Littig und Ex-Vereinsvorstand Andreas Buck mehr Glauben, die tosenden Applaus für ihre emotionalen Beiträge erhielten. So wurde Martin Bader, Michael Klatt, Wilfried de Buhr, Patrick Banf und Jochen Grotepaß mit überwältigender Mehrheit die Entlastung für das vergangene Geschäftsjahr verweigert.

Direkt im Anschluss an die Versammlung kam der neue Aufsichtsrat bereits zu seiner ersten Sitzung zusammen. Dort wurde Martin Wagner umgehend in den Aufsichtsrat nachberufen. Rainer Keßler ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende. Dr. Markus Merk wurde zum Sprecher und stellvertretenden Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt.

Auch über die Besetzung des Beirats der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH wurde entschieden. Der FCK-Aufsichtsrat entsendet demnach Rainer Keßler, Dr. Markus Merk, Martin Weimer, Prof. Jörg E. Wilhelm und Martin Wagner in den Beirat der für den Profifußball zuständigen Kapitalgesellschaft. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. satzungsgemäß die Entsendung von Prof. Jörg E. Wilhelm in den Aufsichtsrat der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co KGaA beschlossen. Ferner wurde veranlasst, dass eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft am Dienstag, 3. Dezember, ihre Arbeit aufnehmen und die aktuelle finanzielle Situation am Betzenberg analysieren wird. Bereits am Donnerstag soll im Rahmen einer Pressekonferenz der Nachfolger von Michael Klatt als kaufmännischen Geschäftsführer vorstellt werden.

Von der Aufbruchstimmung um den neu zusammengesetzten Aufsichtsrat erhofft sich FCK-Trainer Boris Schommers, der eine mit großem Applaus bedachte Rede auf der JHV hielt, weiteren Rückenwind für sein Team. Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollen die Roten Teufel ihren Lauf auch im schwierigen Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Halleschen FC fortsetzen.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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