Landrat Südliche Weinstraße – Wahl 2025: Dietmar Seefeldt stellt sich vor

- Dietmar Seefeldt
- Foto: Björn Iversen
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Landrat Südliche Weinstraße. Die Landratswahl im Kreis Südliche Weinstraße ist gemeinsam mit der Bundestagswahl am 23. Februar. Dietmar Seefeldt, der amtierende Landrat und Kandidat der CDU, will seinen Job im Kreishaus Südliche Weinstraße gerne behalten. Der 54-jährige Offenbacher bringt langjährige Erfahrung in der Verwaltung sowie acht Jahre als Landrat mit.
Doch was unterscheidet Dietmar Seefeldt von seinen Mitbewerbern? Was sind seine zentralen politischen Ziele und wie will er diese umsetzen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie der CDU-Kandidat für den Landratsposten die Herausforderungen des Landkreises angehen will und welche Projekte ihm besonders am Herzen liegen. Die Kandidaten wurden gebeten, sich pro Frage auf fünf Sätze zu begrenzen.
Vorstellung: Wer ist Dietmar Seefeldt?
"Ich bin 54 Jahre alt, wohne in Offenbach, bin wieder verheiratet und habe drei Töchter sowie zwei Stiefsöhne. Meine Hobbies: Vor allem bin ich gern mit Menschen zusammen. Das passt wunderbar mit dem Amt des Landrats zusammen, denn für meine sonstigen Freizeitbeschäftigungen Fußball, Handball, Wandern im Pfälzerwald oder Radfahren bleibt häufig nicht so viel Zeit. Für fachliche Fragestellungen, die mich insbesondere als Chef einer Verwaltung beschäftigen, ist meine Berufserfahrung als Diplom-Verwaltungswirt und Verwaltungsjurist bei Landesforsten und in der Kreisverwaltung Germersheim enorm hilfreich."
Fragen an die Landratskandidaten
- 1. Was hebt Sie von den anderen beiden Kandidaten ab? Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale in der geplanten politischen Richtung?
- 2. Nennen Sie die drei wichtigsten Projekte, die Sie in Ihrer Amtszeit umsetzen wollen und warum diese so wichtig sind.
- 3. Wie sollen diese Ideen finanziert werden?
Drei Fragen an Dietmar Seefeldt
1. Was hebt Sie von den anderen beiden Kandidaten ab? Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale in der geplanten politischen Richtung?
Mein politisches Engagement hat damit begonnen, dass ich als 15-Jähriger mit meinen Freunden in der Jungen Union Unterschriften für eine Rutsche im Offenbacher Schwimmbad gesammelt habe. Über die Jahrzehnte hinweg ist ein breites, auch politisch unabhängiges Netzwerk entstanden, dass bei der Umsetzung von Zielen enorm hilft.
Meine zwölf Jahre Berufserfahrung als Diplom-Verwaltungswirt und Verwaltungsjurist bei Landesforsten, dazu fünf Jahre Verantwortung als Sozial-, Jugend- und Schuldezernent in der Kreisverwaltung Germersheim und nun fast acht Jahre Landrat bilden ein stabiles Fundament für die Aufgaben eines Landrats.
Mir ist es wichtig, für die Anliegen und Interessen aller Menschen dazu sein, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam, überparteilich und auf demokratischer Basis unseren Landkreis weiterzuentwickeln. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich auf meiner Wahlwerbung auf die Angabe meiner Partei verzichte, obwohl ich selbstverständlich in meiner CDU SÜW tief verwurzelt bin.
2. Nennen Sie die drei wichtigsten Projekte, die Sie in Ihrer Amtszeit umsetzen wollen und warum diese so wichtig sind.
Eine sehr hohe Priorität genießt zum einen die Umsetzung des vom Kreistag beschlossenen Bedarfsplans für den Katastrophenschutz, der zwölf Millionen Euro für eine optimale Ausstattung und Ausbildung der Einsatzkräfte vorsieht. Zum anderen möchte ich die Ziele unseres integrierten Klimaschutzkonzepts erreichen, mit dem sich der Kreistag SÜW für das ambitionierte Ziel „100 Prozent erneuerbare Wärme- und Stromversorgung sowie Mobilität bis 2050“ ausspricht.
Es ist völlig unbestritten, dass wir in Deutschland insgesamt auf dem Weg zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung noch einen weiten Weg vor uns haben – auch in der Kreisverwaltung gibt es noch viel zu tun. Gemeinsam mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir es selbstverständlich schaffen, mehr unserer Verwaltungsleistungen digital anzubieten. Dabei dürfen wir aber nicht die Generation vergessen, die sich vielleicht etwas schwer tut mit komplett digitalen Prozessen. Und hier bin ich bei einem weiteren wichtigen Thema: dem Miteinander der Menschen und Generationen.
3. Wie sollen diese Ideen finanziert werden?
Es war ein Kraftakt, die Verschuldung von rund 54 Millionen Euro im Jahr 2018 auf etwa 23,5 Millionen Euro im Jahr 2024 zu reduzieren und zusätzlich einen Kassenbestand von zirka zwöf Millionen Euro aufzuweisen. Mit dem Fokus auf Konsolidierung werde ich meine Arbeit fortsetzen, ohne dabei die wichtigsten Ziele und Aufgaben zu vernachlässigen. Pflichtaufgaben und in meinen Augen besonders wichtige Aufgaben werden selbstverständlich finanziell entsprechend ausgestattet.
Das wird angesichts des enorm gestiegenen Aufwands und der vielen Pflichtaufgaben, insbesondere im Jugend- und Sozialbereich, immer schwieriger, wenn nicht unmöglich, solange uns das Land nicht mit den entsprechenden Finanzen ausstattet. Vom Entschuldungsprogramm des Landes haben wir übrigens nichts bekommen, weil wir als Landkreis Südliche Weinstraße zum maßgeblichen Zeitpunkt keine Liquiditätskredite mehr hatten, das heißt, schlichtweg zu gut gewirtschaftet haben.
Für die in diesem Artikel wiedergegebenen Aussagen sind die Kandidaten selbst verantwortlich; eine inhaltliche Bearbeitung durch die Redaktion fand nicht statt.
Dietmar Seefeldt
- Alter: 54
- Wohnort: Offenbach
- Beruf: seit 2017 Landrat im Kreis Südlichen Weinstraße
- Partei: CDU
- Weitere Informationen: https://dietmar-seefeldt.de/
Landratswahl Kreis SÜW 2025: Die anderen beiden Kandidaten
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |
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