Superbikeweltmeisterschaft
Bautista und Ducati sind die Dauersieger in der Superbike-WM

Doppelsieg für Ducati in ungewöhnlichem gelben Outfit - A.Baustista und M.Rinaldi 
Bild: Ducati
  • Doppelsieg für Ducati in ungewöhnlichem gelben Outfit - A.Baustista und M.Rinaldi
    Bild: Ducati
  • hochgeladen von Hartmut Reuschel

An einem Rennwochenende  der Superbikeweltmeisterschaft ist für die Zuschauer  eigentlich immer viel Action und Spannung angesagt. Je  ein  Rennen am Samstag  und am  Sonntag sowie  ein Sprintrennen mit halbierter  Distanz am Sonntagvormittag sorgten dafür in der Vergangenheit dafür dass die Superbiker immer mehr Zulauf von den Fans bekamen und das Zuschauerinteresse stetig größer wurde. Große Werke wie BMW u. Honda stiegen werksseitig in die Serie ein um sich mit den arrivierten Teams von Yamaha, Ducati und Kawasaki auf hohem technischem und fahrerischem Niveau zu messen. Doch was wird aus der Superbike-WM wird sich manch besorgter Fan fragen wenn die diesjährige Saison so weiter geht wie bislang. Von den 15 Läufen - 10 Haupt und 5 Sprintrennen - die 2023 bisher ausgefahren wurden gewann Weltmeister Alvaro Bautista 14 und zeigte sich der Konkurrenz haushoch überlegen. Bei 4 Rennwochennden holte sich der Spanier alle drei möglichen Einzelsiege, nur in Indonesien kippte Bautista im Sprintrennen um und ermöglichte so seinem WM-Vorgänger, Toprak Razgatlioglu, auf Yamaha ein Erfolgserlebnis. 
Auch bei 5. Runde der diesjährigen Superbike-WM war der  kleine Mann aus  Talavera wieder  einmal  der Größte. Mit seiner in ungewöhnlich satt-gelber  Lackierung gehaltenen V4R Panigale aus dem Hause Ducati führte der Titelverteidiger seine Gegner teilweise vor und gewann die beiden Hauptrennen und den Sprint der allerdings nach 7 von 10 Runden auf Grund eines Sturzes im Mittelfeld abgebrochen werden musste.  In Rennen 1 hielt Teamkollege Rinaldi mit dem Champion noch  einigermaßen mit und holte sich mit 5,2 Sekunden Rückstand Platz 2 vor einen völlig frustrierten  Exweltmeister Razgatliogu der mit der Yamaha R1 derzeit gegen die Ducati auf keinen grünen Zweig kommt und wohl auch deshalb vor Wochenfrist für 2024 bei BMW einen Fahrervertrag unterschrieben hat. Im Sprintrennen kämpfte dann der Türke mit letztem Einsatz gegen die - diesmal -  gelbe Ducati  von  Bautista, lag aber  bei  Rennabruch direkt hinter dem Weltmeister und  musste  somit mit Platz 2  zufrieden sein. 
Im 2. Hauptrennen am Sonntag hielt sich dann Bautista aus allen Scharmützeln heraus, übernahm in Runde 2 die Führung von Toprak Razgatlioglu und machte sich mit seiner V4R aus dem Staub. Im Ziel waren es diesmal 8,8 Sekunden die der Zweite, Razgatlioglu, vom Sieger aufgebrummt bekam. Auch der dritte Mann auf dem Podium sorgte bei den 70.000 vorwiegend italienischen Fans für gute Stimmung, war es doch mit Alessandro Bassani einer der Ihren der zudem eine Ducati pilotierte.
Philipp Oettl zeigte sich nach Lauf 2 erleichtert, Platz 9 und neue Teile von Ducati für seine privat eingesetzte V4R machen die Zukunft für den Bayern  etwas  rosiger.  Weiterhin nicht zufriedenstellend ist die Leistung vom BMW Werksteam.  Verletzungsbedingt  fehlte weiter Nummer 1 Pilot Michael van der Mark, mit der Nummer 2 Scott Redding und Ersatzmann Tom Sykes  gab  es  in den Hauptrennen einen 11., 13. und 14-ten Platz was  für  ein  Werksteam  wohl  eher  nicht  standesgemäß ist. Garrit  Gerloff vom Kundenteam BMW Bonovo Action machte es mit Rang 8 in Rennen 2 da schon besser.  Der nächste Auftritt der Superbike-WM
findet am ersten Juli Wochenende in Donington/ England statt.  

Text: Hartmut Reuschel
Bild: Ducati

Autor:

Hartmut Reuschel aus Mannheim

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