Obdachlosigkeit in Neustadt

Obdachlose haben kaum eine Chance, eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden. Eine Unterkunft beim DRK zum Beispiel ist in der Regel gekoppelt an eine sozialpädagogische Unterstützung.  | Foto: DRK
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Neustadt.Obdachlose haben kaum eine Chance, eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden. Auch in Neustadt gibt es Fälle von Obdachlosen, die verzweifelt auf der Suche nach einer Unterkunft sind.

Elisabeth Mertens-Assel beobachtet seit geraumer Zeit mit großer Sorge die schwierige Situation eines obdachlosen, ehemals in Lambrecht wohnhaften Mitbürgers. Sie möchte ihn gerne darin unterstützen, eine Wohnung zu finden und bittet um Mithilfe.
Im Gespräch mit dem Stadtanzeiger macht sie auf das Problem aufmerksam: „Stellen Sie sich vor, ein Mensch hat keine eigene Wohnung, kein Obdach. In diesem Fall geht es um einen Mitbürger, der bei Hitze, Kälte, Regen, Eis und Schnee im Freien lebt – und das seit Jahren. Seit langem mache ich mir Gedanken und Sorgen um die Menschen, die ohne Schutz, nicht nur allen Witterungen ausgesetzt sind, sondern auch noch den Problemen und der täglichen Gewalt durch soziale Kälte und Ignoranz, die in unserer Gesellschaft ihren festen Platz eingenommen hat. Eines Tages, es war im Winter und kalt, sprach ich Herrn H. an. Ob ich ihn etwas fragen darf. Ja, ich durfte. Sein Häuschen hat er verloren, erzählt er, er sucht, wie einige andere, den Schutz der Innenstadt. Hier scheint es sicherer zu sein, als an entlegeneren Orten. Da, wo Herr H. wohnte, fühlte er sich bedroht. Immer wieder hätte er sich an die Polizei wenden müssen, weil Jugendbanden versucht hätten, bei ihm einzudringen. Eine wirkliche Hilfe habe er nicht erhalten, so dass die Bedrohungen weitergingen. Ich sagte: ’Das geht doch nicht, dass Sie bei dieser Eiseskälte im Freien übernachten’. Sein Sozialarbeiter würde etwas für ihn suchen, erwiderte er, aber er hätte noch nichts gefunden. Zwischenzeitlich sind Monate vergangen, so dass ich mit Herrn H.s Einverständnis nun an die Öffentlichkeit gehe und die verantwortlichen Stellen oder auch private Menschen um Hilfe in Form der Bereitstellung einer Unterkunft bitte.“

Kontakt & weitere Infos

Elisabeth Mertens- Assel, Telefon 0176-41784250, E-Mail E.mertensassel@gmx.net mp

Autor:

Markus Pacher aus Neustadt/Weinstraße

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