Engagement geehrt
Auszeichnung für „Gegen das Vergessen“ in Wachenheim und Bad Dürkheim

- Die Ehrung ist Motivation für den Verein, das kulturelle Erbe der jüdischen Gemeinden und eine tolerante Gesellschaft fortzusetzen
- Foto: chandlervid85/stock.adobe.com
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Wachenheim. Im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2024 wurde das vom Verein „Gegen das Vergessen e.V.“ eingereichte Projekt von der Auswahljury als vorbildlich eingestuft und mit einem Preisgeld von 6.000 Euro ausgezeichnet.
Die Ehrung unterstreicht die Arbeit des Vereins, der sich mit ehrenamtlichem Engagement der Bewahrung jüdischer Geschichte und Kultur widmet. Durch Projekte und Initiativen trägt der Verein maßgeblich dazu bei, das jüdische Erbe der Region lebendig zu halten und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Restaurierung der Trauerhalle auf dem jüdischen Verbandsfriedhof in Wachenheim. Wichtig ist ihm auch die Zusammenarbeit mit der IGS Wachenheim/Deidesheim bei der Pflege der jüdischen Friedhöfe in Wachenheim und Deidesheim.
Ein besonderer Dank gilt der Bundestagsabgeordneten Isabel Mackensen-Geis, die zugleich Gründungsmitglied des Vereins ist und auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht hat.
Anerkennung auf Bundesebene
Mit der Auszeichnung im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“, der von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ausgerichtet wird, erfährt das Wirken des Vereins eine bedeutende Anerkennung auf Bundesebene.
„Wir freuen uns sehr über diese Ehrung und das damit verbundene Preisgeld. Es ist eine Bestätigung unserer Arbeit und motiviert uns, unseren Einsatz für das kulturelle Erbe der jüdischen Gemeinden und eine tolerante Gesellschaft fortzusetzen“, so der Vorsitzende Andreas Repp.
Der Verein „Gegen das Vergessen“
Der „Förderverein zur Erhaltung des kulturellen Erbes der (ehemaligen) jüdischen Gemeinden in Wachenheim und Bad Dürkheim“ gründete sich im Jubiläumsjahr 2021, in welchem an 1700 Jahre Judentum in Deutschland erinnert wurde. Ziele des Vereins sind Erhalt des jüdischen Friedhofs als Kulturdenkmal und religiöse Gedenkstätte und weitere Maßnahmen und Aktivitäten, die geeignet sind, das Erinnern und Gedenken an die ehemaligen jüdischen Gemeinden zu fördern und im gesellschaftlichen Leben wachzuhalten. mey/red
Autor:Sabine Meyerhöffer aus Landau |
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