Brandgefahr im Advent - Tipps, um Feuerschäden in der Weihnachtszeit zu vermeiden

Ein trockener Weihnachtsbaum kann leicht zur Brandursache werden | Foto: CameraCraft/stock.adobe.com
  • Ein trockener Weihnachtsbaum kann leicht zur Brandursache werden
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Adventszeit. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nehmen Feuerschäden in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel regelmäßig bis zu 50 Prozent zu. Eine häufige Brandursache: der Adventskranz. Unter Beachtung einfacher Regeln des Brandschutzes könnten die meisten Brände vermieden werden. Da der erste Advent bereits vor der Tür steht, geben die ARAG Experten Tipps, wie man sicher durch die Adventszeit kommt.

Obwohl die Zahl der Brände in der Vorweihnachtszeit seit einigen Jahren leicht sinkt, werden die Kosten pro Brand jedes Jahr höher. Lag der Schadensdurchschnitt im Vorjahr noch bei 3500 Euro, entstand 2020 ein Schaden von rund 3800 Euro pro Brand.
Vor allem Adventskränze, aber auch Weihnachtsbäume, sind aufgrund ihrer zunehmend trockeneren Zweige brandgefährlich. Der erste Advent fällt dieses Jahr auf den 27. November. Bis die letzte Kerze auf dem Adventskranz am 18. Dezember angezündet wird, ist das Tannengrün längst vertrocknet. Daher raten die ARAG Experten, den Kranz auf eine ebene, feuerfeste Unterlage zu stellen. Auch die Kerzenhalter sollten aus nicht brennbarem Material, wie zum Beispiel Metall, Glas, Porzellan oder Ton, sein. Die Kerzen sollten nie ganz herunterbrennen, damit die Zweige nicht in Brand geraten können. Darüber hinaus kann das Befeuchten des Adventskranzes mit Wasser aus einer Sprühflasche helfen, das Tannengrün feucht zu halten. Länger frisch bleibt der Kranz, wenn er möglichst kühl in Keller, Garage oder draußen übernachten darf.

In der Energiekrise ist fast jedes Mittel recht, um Heizkosten zu sparen. Aber eben nur fast. Die ARAG Experten warnen deshalb vor Teelichtöfen, die im Baumarkt erhältlich sind oder selbst gebastelt werden. Die Tontöpfe werden mit ringförmig angeordneten Teelichtern beheizt und sollen als zusätzliche Wärmequelle dienen. Doch während die Heizleistung überschaubar bleibt, können die nah aneinander stehenden Teelichte durch einen Wärmestau tückische Wachsbrände verursachen. Und die lassen sich weder mit Wasser löschen, noch auspusten. Da helfen laut ARAG Experten nur Feuerlöscher oder Löschdecke.ps

Autor:

Jessica Bader aus Mannheim

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