Medizinstudent sucht Teilnehmer für Studie
Schmerzfrei, kostenlos und nichtinvasiv

Ralph Andreas bei der Demountersuchung  | Foto: Frank Schäfer

Von Frank Schäfer

Pirmasens. Für eine klinische Studie zur Lebergesundheit sucht Medizinstudent Ralph Andreas aus Kröppen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 40 Jahren ohne bekannte Vorerkrankungen. Dabei handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung mit dem „FibroScan“. Ende März hat er in den Räumen der Bereitschaftsdienstzentrale in der Pettenkoferstraße das Screening-Verfahren im Rahmen einer Demountersuchung vorgestellt.
„Da diese Form der präventiven Leberuntersuchung in der Regel eher Menschen in der Nähe der Studienzentren möglich ist, liegt es mir am Herzen, das Projekt in die Südwestpfalz zu bringen und hier möglichst viele Menschen zu erreichen und dafür zu begeistern“, erklärt Ralph Andreas, der im achten Semester Medizin an der Universitätsmedizin Mainz studiert. Das Projekt ist Teil seiner Doktorarbeit. Nach seinem Studium will Ralph Andreas als Arzt wieder zurück in die Region.

Ergebnisse liegen sofort vor

Duch die Teilnahme an der Studie wird der Gesundheitszustand der Leber genau betrachtet. Die Teilnahme ist kostenlos und dauert maximal 30 Minuten. Die Probanden müssen einen Fragebogen ausfüllen und ihre Einwilligung in die Verarbeitung ihrer Daten erteilen, es erfolgt eine Blutentnahme. Die Ultraschalluntersuchung mit dem „FibroScan“ ist schmerzlos, kostenfrei und nichtinvasiv. Es besteht kein Risiko an Nebenwirkungen. Durch die Untersuchung lässt sich der Grad der Vernarbung sowie der Grad der Verfettung bestimmen. Die Ergebnisse des Leber-Screenings liegen sofort vor und werden im Anschluss direkt besprochen. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung gibt es nach etwa einer Woche.
„Wenn bei dem Screening Auffälligkeiten entdeckt werden, kann zeitnah ein Sekundärtermin bei Prof. Dr. Jörn Schattenberg an der Universitätsmedizin Mainz zur genaueren Untersuchung vereinbart werden“, erklärt Ralph Andreas. 250 bis 500 Teilnehmer will er im Rahmen seiner Projektarbeit in Pirmasens und den umliegenden Ortschaften in den kommenden Wochen untersuchen. Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann per E-Mail mit ihm Kontakt aufnehmen (Ralph.andreas@gast.unimedizin-mainz.de).

Ziel der Studie

Aufgrund bestimmter Ernährungsgewohnheiten können in der Leber Veränderungen entstehen, die zu einer Ablagerung von Fasergewebe (Fibrose) führen und sich oft erst spät bemerkbar machen. Dies ist zwar nicht mit einer Erkrankung gleichzusetzen, kann aber über die Zeit zunehmen. Bei Patienten mit weiteren Risiken, zum Beispiel einer Diabetes-Erkrankung, kann dies zu einer Veränderung in der Leber führen.
Ziel der europaweiten Studie „Liverscreen“ ist es, in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mainz mittels einer Ultraschall-basierten Technik den Vernarbungsgrad der Leber in einer großen Gruppe von Menschen zu untersuchen und einem späten Entdecken von Lebererkrankungen vorzubeugen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie werden zu möglicherweise bestehenden Beschwerden befragt und es werden gesundheitliche Daten erfasst, um den Zusammenhang mit weiteren Faktoren zu erkennen. Diese Erkenntnisse werden verwendet, um die Bedeutung und das Vorkommen von Fibrose in der Leber in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland zu verstehen.

Kontakt:
Ralph.andreas@gast.unimedizin-mainz.de

Autor:

Frank Schäfer aus Wochenblatt Pirmasens

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