Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in Speyer
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- Frauenrechte Symbolbild
- Foto: nito/stock.adobe.com
- hochgeladen von Laura Braunbach
Speyer. Seit über 100 Jahren wird der Internationale Frauentag gefeiert, um auf die anhaltende Diskriminierung von Frauen aufmerksam zu machen und für deren Rechte einzutreten. Trotz zahlreicher Errungenschaften sind viele der Forderungen, für die Frauen einst auf die Straße gingen, auch heute noch von großer Aktualität: Chancengleichheit im Erwerbsleben, gleicher Lohn für gleiche Arbeit sowie die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen weltweit.
Auch im Jahr 2025 setzen zahlreiche Akteur*innen in Speyer, in enger Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt, erneut ein starkes Zeichen für die Geschlechtergerechtigkeit. Dies geschieht im Rahmen einer vielfältigen Veranstaltungsreihe, die sowohl zum Nachdenken anregen als auch aktiv zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit beitragen möchte.
Die Reihe beginnt am Equal Pay Day, Freitag, 7. März 2025, um 15 Uhr in der Lounge des Café Maximilian. Unter dem Titel „Über Geld spricht man(n) nicht, Frau schon!“ hält Dagmar Stock einen Vortrag, der Frauen grundlegendes Finanzwissen vermittelt und sie zur eigenständigen finanziellen Vorsorge ermutigt.
Am Samstag, 8. März 2025, dem Internationalen Frauentag, lädt die Tourist-Information zu einer Frauen-Portrait-Führung durch die Stadt ein. Diese Führung beleuchtet die Geschichten bedeutender Frauenpersönlichkeiten aus Speyer und deren Einfluss auf die Stadtgeschichte.
Ebenfalls am 8. März 2025 wird um 17 Uhr in der Villa Ecarius der Film „Morgen ist auch noch ein Tag“ gezeigt. Der Überraschungserfolg aus Italien behandelt Themen wie häusliche Gewalt, weibliche Diskriminierung und politische Umbrüche, mit so viel Energie, dass er die Zuschauenden am Ende beschwingt und hoffnungsvoll zurücklässt. Die Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann wird den Abend mit einem Grußwort eröffnen.
Am Dienstag, 11. März 2025, findet im Familien-Treff Süd von 9.30 bis 11.30 Uhr ein spezielles Beratungsangebot für junge Mütter statt. Diese können sich hierbei über den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit informieren.
Die Veranstaltungsreihe setzt sich am Donnerstag, 13. März 2025, um 18 Uhr, mit einer Lesung von Natascha A. Kelly im Vortragssaal der Villa Ecarius fort. In ihrem Buch „Schwarz.Deutsch.Weiblich“ setzt sich Kelly mit den mehrfachen Diskriminierungen auseinander, denen Schwarze Frauen und Women of Color ausgesetzt sind und betont die Notwendigkeit eines intersektionalen Feminismus. Im Anschluss laden die Soroptimisten zu einer After-Work-Party im Phillip eins ein.
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet eine Online-Lesung von Sophia Fritz am Donnerstag, 20. März 2025, um 20 Uhr. Ihr Vortrag „Toxische Weiblichkeit – Für ein neues feministisches Miteinander“ hinterfragt gesellschaftliche Rollenbilder und diskutiert die Notwendigkeit eines modernen Feminismus.
Die Gleichstellungsstelle der Stadt Speyer lädt alle Interessierten herzlich ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen sind unter www.speyer.de/frauentag2025 abrufbar. red/bas
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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