Volker Ludwig aus Ludwigshafen wird geehrt
Lebenswerkpreis an den Gründer des GRIPS Theaters

Gründer des Berliner GRIPS Theaters: Volker Ludwig, 1937 als Eckart Hachfeld in Ludwigshafen geboren   | Foto: GRIPS Theater, Berlin / Marten
  • Gründer des Berliner GRIPS Theaters: Volker Ludwig, 1937 als Eckart Hachfeld in Ludwigshafen geboren
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Pfalzpreis. Volker Ludwig gehört zu den Großen, die die Region hervorgebracht hat. Der Bezirksverband Pfalz würdigt den Erfinder und Gründer des Berliner GRIPS Theaters und sein vielfältiges, ausdauerndes Schaffen mit dem Lebenswerkpreis für Literatur.
Neben dieser einstimmigen Entscheidung sprach die achtköpfige Jury vier Nominierungen beim Pfalzpreis sowie zwei beim Nachwuchspreis aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der feierlichen Pfalzpreis-Gala am 17. November um 18 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern statt, bei der das Geheimnis gelüftet wird, wer von den sechs ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern den mit 10.000 Euro dotierten Pfalzpreis sowie den Nachwuchspreis (2.500 Euro) erhält. Erstmals vergibt der Bezirksverband Pfalz auch zwei Schüleranerkennungen für Literatur (je 500 Euro).

1937 wurde Volker Ludwig als Eckart Hachfeld in Ludwigshafen geboren und kam mit seiner Familie über Erfurt und Hamburg 1953 nach West-Berlin. Um nicht mit seinem gleichnamigen Vater, einem Schriftsteller, Texter und Drehbuchautor, verwechselt zu werden, legte er sich den Künstlernamen Volker Ludwig zu, womit er seiner Heimatstadt für immer verbunden bleibt. Vor genau 50 Jahren, 1969, übernahm er als Kabarettleiter das „Theater für Kinder im Reichskabarett“ an neuer und größerer Spielstätte, womit die Geburtsstunde des erst drei Jahre später umbenannten GRIPS Theaters schlug; 2017 legte Volker Ludwig seine Leitung in jüngere Hände. Er hat nicht nur das Kinder- und Jugendtheater in Deutschland geprägt und seinen weltweiten Ruf geprägt, sondern neben Kinderstücken auch zahlreiche Kurzgeschichten, Satiren, Chansons und Sketche für Funk und Kabarett verfasst. Er schrieb unter anderem für die „Stachelschweine“, das Düsseldorfer „Kom(m)ödchen“, die „Lach- und Schießgesellschaft“, für den „Scheibenwischer“ und für Wolfgang Neuss. Bei der Pfalzpreis-Gala übernimmt Klaus Haag die Laudatio auf diesen umtriebigen und vielfach ausgezeichneten Mann.

Wer nun den Pfalzpreis und den Nachwuchspreis für Literatur in diesem Jahr vom Bezirksverband erhält, bleibt eine spannende Frage bis Mitte November. Für den alle drei Jahre ausgeschriebenen Hauptpreis, zu dem 36 Bewerbungen eingingen, kamen Ute Bales, Michael Bauer, Norman Ohler und Markus R. Weber in die engere Wahl, die sich alle der Historie bedienten. In die Nominierungsrunde zum Nachwuchspreis, um den sich elf Jungautorinnen und -autoren bis 35 Jahre bewarben, gelangten Ann Kathrin Ast und Manon Hopf.

Zur achtköpfigen Jury gehörten neben dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder, der ohne Stimmrecht die Sitzung moderierte, die neue Leiterin der Bibliotheca Bipontina, Rebecca Anna, Ute Bahrs von der Pfälzischen Landesbibliothek, die Autorin Monika Katharina Böss, Renate Flesch als Leiterin der Pfalzbibliothek, der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Klaus Haag, der Kulturjournalist Theo Schneider und die Buchhändlerin Madeleine Unger. ps

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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