Zum internationalen Tag des Bleistifts am 30. März
Der Bleistift: Seit Jahrhunderten im Einsatz, noch immer unverzichtbar und inzwischen sogar No-Waste-Produkt

- Mit einem Stift zu schreiben fördert die Gehirnaktivität
- Foto: SproutWorld
- hochgeladen von Christine Veauthier
Am 30. März feiern wir eines der einflussreichsten Kommunikationsmittel der Welt. Es ist nicht das Telefon oder der Computer - es ist eine viel ältere Erfindung: der Bleistift. Vor rund 450 Jahren revolutionierte er die Welt und machte es möglich, dass jeder seine Ideen und Gedanken aufschreiben konnte. Heute ist der Bleistift immer noch ein Werkzeug, um Ideen zum Leben zu erwecken. Jedes Kind lernt mithilfe eines Bleistifts seinen Namen zu schreiben. Aber er ist noch viel mehr als das. Das dänische Unternehmen SproutWorld machte den Bleistift zu einem Symbol für Nachhaltigkeit.
Auch jetzt im Zeitalters der Digitalisierung ist der Bleistift noch unverzichtbar. Er befindet sich in jedem Haushalt und jeder Schultasche eines Kindes. Doch Bleistift ist nicht gleich Bleistift. Das Patent für einen Bleistift an dessen Ende ein Radiergummi angebracht ist, erhielt am 30. März 1858 der amerikanische Schreibwarenhändler Hymen L. Lipman. Einer, der den Bleistift neu erfunden und zukunftssicher gemacht hat, ist der Däne Michael Stausholm. Sein Unternehmen stellt nachhaltige No-Waste-Bleistifte her, die nach Gebrauch ein zweites Leben führen, indem sie eingepflanzt werden und zu Kräutern, Blumen, Gemüse oder sogar Bäumen heranwachsen.
Mit der Hand schreiben fördert Gehirnaktivität
Mehrere Studien zeigen zudem, dass man sich Informationen besser merken und verstehen kann, wenn man sie mit der Hand aufschreibt, anstatt sie zu tippen. Eine Studie bestätigt dies. Sie ergab, dass das Schreiben mit der Hand zu einer höheren Gehirnaktivität führt als beim Schreiben von Notizen auf einem Tablet oder Smartphone.
Autor:Christine Veauthier aus Mannheim |
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