Babys und Kinder sind bei Hitze besonders gefährdet

Babys und Kinder sind bei Hitze besonders gefährdet / Symbolbild | Foto: Tomsickova/stock.adobe.com
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Gesundheit. Der Sommer ist da und die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die kommenden Monate nicht nur erhöhte Temperaturen, sondern längere Hitzeperioden mit sich bringen können. Da sollte man als Eltern immer im Blick behalten, dass Kinder anders auf Hitze reagieren als Erwachsene. Die Haut von Babys und Kleinkindern ist noch sehr empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung besonders geschützt werden, auch Körperreaktionen sind bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Aber es gibt Maßnahmen, den kindlichen Körper zu schützen und den heißen Sommermonaten auch mit Spaß und Spiel gut zu begegnen.

Hitze als besonderes Risiko bei Babys und Kindern

Je jünger ein Kind ist, desto empfindlicher reagiert es auf Hitzebelastungen. Daher ist es wichtig, bei längeren Hitzeperioden auf etwaige gesundheitsgefährdende Symptome zu achten und sich mit Schutzmaßnahmen vertraut zu machen.

Bei den Kleinen ist der körpereigene Schutz noch nicht voll ausgebildet. Durch die Besonderheiten des kindlichen Körpers kann ein erwachsener Mensch nicht von seinem eigenen Temperaturempfinden auf den eines Kindes schließen. Der kindliche Körper arbeitet noch anders. Erwachsene erzielen durch Schweißbildung eine Abkühlung und können sich höheren Temperaturen anpassen. Kinder können in dem Maße noch nicht ausreichend schwitzen – die Kühlung durch Verdunstung von Schweiß ist geringer. Auch die Stoffwechselrate ist bei Kindern höher. Sie sind viel aktiver als Erwachsene und erhöhen ihre Körpertemperatur dadurch noch mehr. Hinzu kommt, dass ihre Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpervolumen größer ist als bei Erwachsenen, weshalb sie mehr Zeit brauchen, um sich an Hitze anzupassen. Zudem ist Kinderhaut wesentlich empfindlicher gegen UV-Strahlung.

Babys und Kleinkinder leiden also schneller an Hitzebeschwerden als Erwachsene. Sie dehydrieren schneller, bekommen schneller einen Sonnenstich und zeigen schneller Symptome von Hitzeerschöpfung.

Der aktuelle Servicetext der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) erklärt, wie sich das Hitzeempfinden von Babys und Kleinkindern von dem der Erwachsenen unterscheidet und fasst die wichtigsten Tipps für heiße Tage zusammen. Der Text ist rund um die Uhr über das Gesundheitstelefon unter der Telefonnummer: 06131 2069-30 abzuhören. Außerdem ist das Gesundheitstelefon als Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden. Wer die Informationen lieber schriftlich haben möchte, kann diesen und alle vorangegangenen Texte auf der Homepage der LZG unter www.gesundheitstelefon-rlp.de nachlesen. red

Autor:

Karin Hoffmann aus Ludwigshafen

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