Gut informiert . Einwohnerversammlung Teil 2
Wie soll sich das Großdorf entwickeln?

Foto: G.Moses
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Nach der freundlichen Begrüßung der wenigen Bürger*Innen und Nennung von Formalitäten gab Bürgermeister Tobias Meyer das Wort weiter an 1. Beigeordneten Carsten Borck. Aus seinem Aufgabenbereich erfolgten hier keine Informationen. Das sind z.B. Haushalt, Finanzausgleich, Abgaben; Grundsatzangelegenheiten; Informationstechnik; Orts- und Strukturentwicklung – Wirtschaftsförderung¸ Bücherei; Schulen, Weiterbildung; Vereinswesen, Freizeit und Sport. Hier kein Wort zu der aktuellen prekären Haushaltslage. Wie steht es um die Situation von Kindern und Jugendlichen? Ist es richtig, dass die Förderung von Klimaschutz und Energie bereits auf der Streichliste stehen? Wie soll sich das Großdorf entwickeln? Ein Blick in eigene Zitate: „Als Bürgermeister leite ich die Verwaltung unseres schönen Großdorfs (..). Dabei trage ich (..) mit Personal-, Finanzverwaltung, Wirtschaftsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit Verantwortung, darüber hinaus auch für Tourismus, Veranstaltungen, Sport, Kultur und Vereine“.
Bgdt. Borck schilderte aus seinem Aufgabenbereich Bauen und Umwelt ausführlich zu den Baumaßnahmen, Bauaufsicht, Bauhof, Tiefbau, HW-Schutz fürs Industriegebiet. Ein Bürger lieferte den belegten Einwand, dass mit dem zweiten Rehbach die Dorf Lage keinen HW-Schutz erhalten habe. Borck nannte die laufende kommunale Wärmeplanung. Ein Bürger ergänzte: „Diese Planung müsste kompletterweise den Titel „Energie- und Wärmeplanung“ tragen. Das Vorhaben sollte vom „Ende hergedacht werden – was will ich #konkret“? Sollen in dörflich kleinteiliger Wohnbebauung Wärmenetze entstehen oder die vor Ort mögliche Wärmepumpe. Wollen wir weiterhin von Konzernen abhängig bleiben wie bisher mit Öl/Gas oder will ich autark, Selbstversorger werden? Ein Bürger erinnerte daran, dass sich eine Bürgerenergiegenossenschaft gründete mit dem Ziel Wertschöpfung im Dorf zu belassen. Er fragte BM Meyer auch als Chef der GWH wie er dazu stehe?
Bgdt. Ralf Trösch berichtete aus seinem Dezernatsbereich: Soziales, Asyl, Generationen: Kita (es fehle an Personal), Jugend u. Senioren (beim Blaubär, Seniorenbeirat laufe es gut). Sehr problematisch sei es bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Bgdt. Marcel Wirdemann ging mit seinem Dezernat: Öffentliche Sicherheit u. Ordnung, Brand- u. Zivilschutz und Bußgeldstelle u.a. auf die prekäre Verkehrsüberwachung mangels Personal u. die beengte Situation im Bürgerbüro ein.
Es sei hier daran erinnert, welche Hoffnungen Herr Tobias Meyer unmittelbar vor seiner Wahl zum Bürgermeister weckte: „Neues Vertrauen schaffen über Parteigrenzen hinweg, Wirtschaftsstandort & Nachhaltigkeit, Familien stärken mit breiten Betreuungsangeboten, mehr Kooperationen zw. Schulen und Vereinen zur Stärkung des Ehrenamts, Attraktivierung des Rathausplatzes, Erweiterung Park & Ride am Bahnhof“.
Siehe Teil 1, Einwohnerversammlung 6.12.
https://www.wochenblatt-reporter.de/hassloch/c-lokales/geringe-teilnahme-zutrauen-zurueckgewinnen_a610981

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Autor:

Günter Moses aus Haßloch

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