Evangelische Kirche der Pfalz: Göllheim mit neuer Pfarrerin

- Bei der Urkundenübergabe (von links): Oberkirchenrätin Marianne Wagner, Theresa Gilcher, Laura Gall, Jasmin Mannschatz, Maximilian Kölsch, Lina Ehrmann und Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst
- Foto: lk/gratis
- hochgeladen von Monika Klein
Göllheim. Die Evangelische Kirche der Pfalz hat vier neue Pfarrerinnen und einen neuen Pfarrer. Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst sowie Personaldezernentin und Oberkirchenrätin Marianne Wagner überreichten in einer Feierstunde in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer die Ernennungsurkunden.
Lina Ehrmann wird Pfarrerin in Göllheim im Dekanat Donnersberg, Laura Gall verstärkt im protestantischen Pfarramt Betzenberg das Gemeinschaftspfarramt Südschiene in Kaiserslautern. Theresa Gilcher wird Pfarrerin zur Dienstleistung im Dekanat Ludwigshafen, Maximilian Kölsch wird Pfarrer in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde Kaiserslautern. Jasmin Mannschatz ist als Pfarrerin in Glan-Münchweiler im Dekanat Kusel im Einsatz. Auch sie wird in einem gemeinschaftlich verwalteten Pfarramt arbeiten.
Sie habe die neuen Pfarrerinnen und Pfarrer als hoffnungsfrohe und motivierte Menschen kennengelernt, sagte Marianne Wagner in der Feierstunde. Genau das brauche es in den aktuell herausfordernden Zeiten, sagte die Oberkirchenrätin.
Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst sicherte den angehenden Pfarrerinnen und Pfarrern Begleitung von Seite der Landeskirche zu. Dies gelte insbesondere mit Blick auf eine sich verändernde Kirche. Die Aufgaben der jungen Berufsanfänger zeigten sich nicht zuletzt in dem Wahlergebnis der jüngsten Bundestagswahl, sagte Wüst. Sie habe den Eindruck, etliche Menschen seien orientierungslos und verunsichert, ein Wertesystem fehle. Genau hier könne die Kirche ansetzen, sagte Wüst. „Wir geben nicht klein bei, sondern halten Werte hoch, machen Angebote, um Menschen einen Grund unter ihren Füßen zu geben.“ red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.