Mit der SWG in Speyer unterwegs
Mega Playmobilausstellung im Historischen Museum

Foto: Alexander Walch
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Speyer. Die Playmobilausstellung zum 50. Geburtstag der kultigen Kunststofffiguren im Historischen Museum der Pfalz ist dem Jubiläum absolut würdig. Wer denkt, da stehen einfach ein paar Figuren rum und ist schnell durch, der täuscht sich gewaltig. Erwartet ein Feuerwerk an Geschichte, Fantasie und Unterhaltung. Das Jubiläum der 7,5 cm großen Kultfigur wird in dieser Erlebnisausstellung phänomenal abgefeiert.

Die Ausstellung stammt vom Hamburger Dioramaartist Oliver Schaffer, seinem Team und dem Museum der Pfalz. Oliver selbst besitzt ein Hochlager mit über 1000 Kisten, gefüllt mit 400.000 Figuren und 3 Millionen Einzelteilen. Seine Leidenschaft für die kleinen Franken zeigt sich auch in den 6 Wochen Aufbau und vielen kleinen liebevollen Details.

Insgesamt warten auf die Partygäste 13 Themenbereichen mit 19 Dioramen. Und die haben es ganz schön in sich. Mit viel Liebe opulent ausgestattet ist es wie in einem Wimmelbuch. Ständig tauchen neue Welten und Szenen auf, es gibt viel zu entdecken. Und eigene Ideen kann man an den 11 Spielstationen direkt nachbauen. Darin liegt ja auch ein Geheimnis von Playmo - es gibt keine Grenzen, alles ist bunt und wild kombinierbar.

Zum Start des Ausstellung gratulieren Kinderstimmen in unterschiedlichsten Sprachen zum 50. Geburtstag. Schätzen Sie mal kurz, wieviele Playmobilfiguren bisher produziert wurden? Antwort weiter unten. Eine eigene Figur wurde von Oliver Schaffer für die Ausstellung entworfen. Transparent und mit Blau schlagendem Herz.

Da das Museum auch einen Bildungsauftrag hat, gibt es Informationstafeln zu vergangenen Kulturen und auch das eine oder andere Originalstück aus der Museumssammlung.

Und ganz schnell ist der Besucher auf den 1000 Quadratmeter verloren in der bunten Phantasiewelten.

Der Einstieg ist das Superhelden-Multiversum, unterlegt mit heldenhaftem Sound, der extra für die Ausstellung komponiert wurde. Verantwortlich zeigt sich dafür die Firma IMAscore, die auch schon Musik für u.a. Disney, Marvel oder das Phantasialand komponiert hat. Dann kommen u.a. Dioramen mit Römern, Kelten, Samurais, Adventure of Ayuma, Dino Rise und viele mehr. Alle Szenen sind mit unzähligen original Playmobilfiguren- und Zubehör ausgestattet.

In der Ausstellung sind an verschiedenen Ort die außergewöhnlichen Playmobilgrafiken von Adrian Rivera zu sehen. Es eine besondere Art der Kunst, die Figuren so in Szene so setzen. Vorbei an den Weltraum- und Unterwasserdioramen findet sich der Partygast mitten in einer Lightshow, die sich nicht zu verstecken braucht. Kein anderer als als Jim Soler aus Barcelona zeigt sich für die Illumination der Welten von Space Western, dem Prinzessinnenschloß und der Drachenburg verantwortlich. Das ist Illumination der Spitzenklasse im Miniaturformat und es lohnt sich auch hier ein genaues Hinsehen auf die Details. Weiter geht es durch die Drachenhöhle, dort wohnen alle von Playmobil bisher hergestellten Drachenmodelle. Ein kurzer Einblick in die Geobra Brandstätter Firmengeschichte folgt. Dort steht das berühmten Sparschwein aus der Vorfigurenzeit und viele Informationen zur Entstehung. Bisher wurden über 3 Milliarden der kleinen bunten Figuren produziert.

Keine Langeweile in den folgenden Räumen - der Kontorraum mit dem ersten Piratenschiff aus dem Jahr 1976, der Circus Oliver, der schon im Louvre zu sehen war. Das große Stadtleben, mit den Entwicklungen der Baustellen seit den 1970er Jahren. Sogar mit den originalen Löwenbräu Bierkisten. Im Vampirball ist ein ganz besonders Mitmachstück und einzigartige Clips vom Spanier Mesina zu sehen.

Das Finale ist ein Diorama vom Brezelfest, auf dem der Voxclub gerade abrockt. Die Band hat extra den Song "Perfektes Team" für die Ausstellung aufgenommen und passt einfach. Das Historische Museum der Pfalz und der Dioramaartist Oliver Schaffer haben eine perfekte Geburtstagsparty arrangiert.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung gibt es hier

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Autor:

A.D. Walch aus Speyer

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